Demokratiewerkstatt

Was passiert, wenn Menschen aller Altersklassen, aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten, mit verschiedenen Meinungen aufeinander treffen?
Genau das wollen wir herausfinden und auch ihr könnt ein Teil davon sein, wenn wir als Demokratie Werkstatt Reutlingen zusammenkommen.
Am 9.3. veranstalten wir einen Workshop für 20 TeilnehmerInnen aus Reutlingen. Dabei werden wir gemeinsam unser Verständnis von Demokratie definieren und selbst reflektieren, wie wir diese täglich leben.
Wir werden Werte definieren, die uns im Umgang miteinander wichtig sind und in der Gruppe Austausch leben.
Weiter geht es eine Woche später mit der Diskussionsrunde. Hier dürfen die 20 gleichen TeilnehmerInnen nun miteinander über aktuelle politische Themen diskutieren und noch viel wichtiger, gemeinsam an Konzepten arbeiten, wie derartiger Austausch auch in Zukunft funktionieren kann.
Deshalb seid mit dabei und bewerbt euch jetzt über folgenden Link: https://forms.gle/ekgHBEuN4WVkrJQg9 

Plakat der Demokratiewerkstatt: "Miteinander lernen. Voneinander lernen. Für die Zukunft lernen.
Annäherung und Einigung in Zeiten von Klimakrise und Rechtspopulismus
9.3. Workshop - 16.3. Diskussionsrunde
9:00 - 13:00 - Saal im Haus der Jugend, Museumstraße 7 Reutlingen
Für alle DemokratInnen zwischen 14 und 99 Jahren
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!"

Ramadan und Zuckerfest

Am Mittwoch vor dem Zuckerfest haben sich Jugendliche der Jugendgruppe der Internationalen Islamischen Gemeinschaft, der  VCP Pfadfinder und zwei Jugend Guides im Haus der Jugend zum gemeinschaftlichen Fastenbrechen und zum Austausch über Jugendarbeit getroffen.

Die Idee eines Austausches über Jugendarbeit war nicht neu. Denn die muslimischen Jugendlichen treibt schon seit langem der Wunsch, ähnliches zu machen, was Kirchen, Pfadfinder oder andere Jugendgruppen praktizieren, in ihren Jugendgruppen oder auf Haiks oder im Sommerlager.

Das Gespräch war ein Anfang für diesen Austausch. Dass es so lange gedauert hat und dass es den Anschein machte, dass es so schwer sei, das zu organisieren, soll nicht verschwiegen werden. Dass nebeneinander statt miteinander gearbeitet wird, ist für Jugendarbeit untypisch und deutet darauf hin, dass eine Gruppe Ausgrenzungserfahrungen macht. Das alleine ist schon schlimm genug. Aber das, was Ausgrenzung macht, macht auch schlimmeres. Die Morde in Deutschland an Muslimen in den letzten Jahrzehnten sind die Auswirkung von Rassismus. Das Erinnern daran war der Anstoß, zu diesem Treffen einzuladen. Und es war der grund, die Jugend Guides einzuladen um zu erfahren, was sie mit ihrer Arbeit umtreibt.

Und: Es war gar nicht schwer. Es hat Spaß gemacht, es war interessant, es war anregend – und – sättigend.

 

Plakat mit der Überschrift "Sprecht ihre Namens aus" und den Namen der Ermordeten in Hanau, Mölln und vielen anderen Städten Deutschlands.

Vermietungsstopp

Ab Montag21.11.2022 haben wir die Vermietung des Hauses für Nicht-Mitglieder bis zum Ende des Jahres eingestellt.

Wir sind voll mit Terminen und voll mit Arbeit und können für dieses Jahr nicht noch mehr bewältigen.

Bitte fragen Sie Termine für 2023 erst ab Januar nach, wir benötigen die Zeit, um alle anderen laufenden Aufgaben zu erfüllen.

Buchungspause: Foto mit Pausenknopf

Veranstaltung: „Kriegswaffenexporte“

Jürgen Grässlin ist der Experte für Kriegswaffenexporte in Deutschland. Er berichtet darüber und steht zur Diskussion bereit. Eine Veranstaltung von ROSA und dem Stadtjugendring, gefördert von der Partnerschaft für Demokratie | Reutlingen. Freitag, 25.11., Haus der Jugend, Reutlingen

„Alle Männer sind, Alle Deutschen sind,…“

Krsto Lazarević war Mitglied des ersten (?) Jugendgemeinderats in Reutlingen. Inzwischen ist er Journalist und Mitarbeiter eine EU-Parlamentariers. Zusammen mit seinem Kollegen Danijel Majić geben sie auf https://ballaballa-balkan.de/ eine Podcast-Serie heraus, die sich mit den Staaten des ehemaligen Jugoslawien beschäftigt. Spannend für alle, die familiäre Bezüge haben oder sich sonst für Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro oder den Kosovo (Politik, Literatur, Kunst, Kultur,..) interessieren. Wie auch immer.

Krsto und Danijel sind am Samstag 18.09.2021 um 19:00 zu Gast im Haus der Jugend.

Dr. Helena Attender wird mit ihnen über Vorurteile und Stereotype reden, die Moderation macht Clara Riecke.

Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie| Reutlingen, gefördert von Demokratie leben! im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021.

 

Flyer der Veranstaltung: Samstag, 18 September 2021, 19:00 - 20:30, "Alle Männer sind... Alle Deutschen sind... Alle Angestellten sind..." Über den Umgang mit Vorurteilen und Schubladendenken" Der Flyer enthält das Logo der Partnerschaft für Demokratie | Reutlingen
Ein einführender Text zur Veranstaltung mit ort und zeit und veranstalter und dem Hinweis zur Förderung durch demokratie leben! im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021

Corona: Was geht, was geht nicht?

Für das ganze Haus gilt:

Alle, Gäste wie Mitarbeiter_innen sind aufgerufen, im Haus eine Mund-Nasen-Maske zu tragen (nicht in der Hand, sondern vor Mund-und Nase) und beim Betreten des Hauses entweder die Hände zu Waschen (30 sek) oder zu desinfizieren.  Insbesondere im Sommer schadet eine gelegentliche Wiederholung des Rituals nicht.

Die Mund-Nasen-Maske muss nicht in den angemieteten Räumen getragen werden, das müssen die jeweiligen Mieter_innen mit ihren Gästen vereinbaren.

Für die Toiletten gilt, dass sie immer nur von einer Person betreten werden dürfen, weil sonst die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann.

Die Verkehrsflächen sollen, soweit sie den Mindestabstand nicht ermöglichen, nacheinander begangen werden. Verkehrsflächen sind keine Aufenthaltsflächen.

Es soll jahreszeitlich dauer- oder stoßgelüftet werden.  Fenster dürfen nicht unbeaufsichtigt offenbleiben, wegen der Gefahr von Schlagregen oder Einbruch.

Die zu benutzenden (Tisch-)Flächen sollen vorrangig vor der Nutzung selbst desinfiziert werden, danach sollen Räume nutzbar („besenrein“) hinterlassen werden, auch dazu kann das Abwischen von Tischen gehören. Die Hausverwaltung wird weiterhin die Grundreinigung übernehmen und im Laufe der Arbeit Türgriffe und Kontaktflächen desinfizieren.

Um Infektionsketten zurückverfolgen zu können, ist es notwendig zu wissen, wer sich mit wem getroffen hat. Dazu müssen Name, Datum und Zeit und ein Kontakt erhoben werden. Je nach Veranstaltungsart muss mit einzelnen Erhebungsbögen gearbeitet werden. Die Daten müssen nach 4 Wochen vernichtet werden. Sie dürfen auf Anfrage ausschließlich an die Gesundheitsämter weitergegeben werden. Jegliche andere Nutzung ist verboten und strafbar.

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu Corona-Erkrankten hatten oder die typischen Infektionsmerkmale haben, also Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, dürfen das Haus nicht betreten.

Externe Vermietung:

Die Regeln für Ansammlungen gelten im Haus der Jugend nicht, weil es per Definition nur Versammlungen geben kann. Bei Veranstaltungen muss der Mindestabstand eingehalten werden. Die gesetzlichen Obergrenzen (100, 250,..) sind im Haus der Jugend nicht relevant, die Räume sind nicht groß genug. Bei einer Raumgröße von 100m² und einer von uns festgelegten Mindestfläche von 4m² ist die Belegungsobergenze bei 25 Personen.

Sobald der Mindestabstand eingehalten werden muss (nicht nur Verwandte aus einer Familie) ist im Saal und im Jugendtreff keine Veranstaltung mit mehr als 25 Personen möglich. Soweit es Familienfeiern sind, muss im Einzelfall nach Lösungen gesucht werden.

Private Veranstaltungen müssen kein Hygienekonzept erarbeiten. Wir erwarten von unseren Mietern aber, dass sie einen Hygieneplan haben, der sie wichtigsten Themen klärt:

  • Wie können Getränke und/oder Essen abgegeben werden, ohne dass es zu Infektionen kommen kann? Gewaschene Hände und Mundschutz werden da viel helfen!
  • Lüften verringert das Infektionsrisiko
  • Eine hohe Zahl an Personen in einem Raum erhöht das Risiko
  • Tanzen auf einer Hochzeitsfeier ist zulässig, aber möglicherweise unklug.
  • Gäste die eingeladen werden, müssen auf ihre Verantwortung hingewiesen werden, dass sie nicht krank oder erkältet an Gruppenveranstaltungen teilnehmen dürfen.

Vermietung an Mitglieder / an Jugendarbeit:

Offene Angebote: Die Anbieter tragen eigenständige die Verantwortung.  Die Obergrenze für offene Jugendarbeit liegt bei 20 Personen, die Abstandsregelungen sind einzuhalten. („Ansammlungen“, nicht Veranstaltung).

Gruppenangebote: Die Anbieter tragen eigenständig die Verantwortung. Gruppen haben fest definierte Mitglieder. Die Obergrenze für den Saal oder den Jugendtreff liegt bei 25 Personen.
Bei Raum 111 liegt die Obergrenze bei 7 Personen.
bei Raum 109 bei 4 Personen, wenn sie nicht am Tisch sitzen.
im Foyer jeweils 2 und 3 Personen je Sitzgruppe
in Raum 108 maximal 4 Personen, verteilt im Raum.
in Raum 107 maximal 7 Personen.

Fragen dürfen jederzeit gestellt werden.

Quellen:

 www.Live-Karikaturen.ch, CC BY-SA 4.0

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser/

Covid Grafik: Erdkugel mit Mundschutz und Covid-Virus, von Agnes Avagyan, www.Live-Karikaturen.ch, CC BY-SA 4.0
Bildautorin: Agnes Avagyan

OPEN!

Mit der Beendigung des Betriebsverbots für Jugendarbeitseinrichtungen können wir langsam wieder anfangen, Räume zu nutzen.

„Langsam“ deshalb, weil wir den Vorgaben der Landesregierung zu folgen haben und weil wir kein Hot Spot werden wollen. D.h. wir werden Veranstaltungen nicht ohne Rücksprache annehmen sondern müssen sicherstellen, dass es sachgemäße und vertretbare Nutzungen sind.

Wir haben in den Sommerferien nicht geschlossen und freuen uns auf Anfragen.

Vorrübergehend geschlossen

Das Haus der Jugend bleibt geschlossen, bis die Landesregierung die Veranstaltungssperre bzw. den Betrieb von ausserschulischen Jugendbildungsstätten wieder erlaubt.

So lange nehmen wir keine Mietanfragen an.

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Adam

Demokratie-Café: Mobilität

Einladungsflyer

Demokratie-Café: „Zukunft der Mobilität: Zwischen Individueller Freiheit und Gemeinwohl“  

 

Das Demokratie-Café ist eine Veranstaltung im Rahmen von „Partnerschaft für Demokratie“. Gleichzeitig ist es eine Initiative des Integrationsrates Rui Pinto. Er möchte einen Ort schaffen, an dem vor allem junge Leute Gelegenheit haben, die dringenden Probleme der Gegenwart zu diskutieren. Dazu lädt er Personen ein, die zu den jeweiligen Themen viel zu sagen haben. Bei der ersten Veranstaltung war es MdB Jessica Tatti und MdB Dr. Nils Schmidt, die mit dem Publikum über „Klimawandel und soziale Gerechtigkeit“ gesprochen hatten. Am Donnerstag 21.11. lädt Rui Pinto wieder ein, um mit Dr. Jutta Deffner und GRin Karin Villforth über individuelle Freiheit und Gemeinwohl zu sprechen. Hinter diesem Titel verbergen sich z.B. Fragen wie die, ob und wie weit Individualverkehr vertretbar ist.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Jugendliche mit ihren Fragen. Rui Pinto wird nach den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten von Mobilität fragen.

Jutta Deffner arbeitet am ISOE-Institut. Sie leitet den Forschungsschwerpunkt Mobilität und Urbane Räume.  Karin Villforth ist Gemeinderätin und arbeitet unter anderem im Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss mit.

Die Sängerin AKEVA wird mit ihrem Afro-Soul Gesang begeistern.

Das Demokratie-Café findet am Donnerstag, 21.11.2019 um 19:00 im Jugendtreff im Haus der Jugend, Museumstraße 7 in Reutlingen statt. Es handelt sich um eine Jugendveranstaltung. Erwachsene sind erlaubt, werden aber in die „zweite Reihe“ gebeten.