Wir verknüpfen in dem Projekt ein paar Grundideen: Gute Jugendarbeit ist demokratisch, deshalb müssen wir über diese Grundlage nachdenken. Der größte Mangel in der Jugendgruppenarbeit sind die Ehrenamtlichen, die Jugendgruppenleiter_innen. Also müssen wir uns darauf konzentrieren, NEBEN den normalen, alten, geübten Zugängen noch neue Zugänge für Quereinsteiger_innen zu bieten.
Manchmal braucht es eben eine rhetorische Frage. Soziale Ungleichheit, als Synonym für Armut, bringt eine Einschränkung von Teilhabemöglichkeiten mit sich, und das kann man in einer Demokratie durchaus als Problem ansehen.
Wir wollen am Dienstag, 25. Oktober 2022 das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren:
ab 17:00 Ankommen 17:15 Begrüßung von der Partnerschaft für Demokratie Reutlingen Begrüßung vom Ersten Bürgermeister Robert Hahn Performance von Lenzio (TALK Projekt) 17:55 Vortrag „Armut als demokratische Herausforderung“ von Dr. Rolf Frankenberger (Universität Tübingen) 18:25 Imbiss 18:45 Austausch in drei Arbeitsgruppen 19:45 Blitzlichter aus den Arbeitsgruppen 20:00 Ende der Veranstaltung
Veranstalter ist die Partnerschaft für Demokratie | Reutlingen, die federführend von der Stadt Reutlingen getragen wird. Der Stadtjugendring führt die Fachstelle.
So gelingen Mitgliederversammlungen! Anstelle einer Begrüßung gibt es die Einweisung, wie Kartoffeln mit einem Spiralschneider hergerichtet und frittiert werden, anschließend werden sie mit Soßen und Gemüsesticks verzehrt. Das ist ein Essen, das in der Jugendarbeit Abwechslung zu „Roter“ und „Stockbrot“ bringt und eine Mitgliederversammlung freundlich werden lässt.
Und dann geht es weiter: Immer noch keine Begrüßung und Vorstellung sondern ein Spiel. Passend zu der Situation, dass einige neue Delegierte gekommen sind, die sich noch nicht kennen. Spielkarten werden verteilt. „Wertekarten“. Freundlichkeit, Zielstrebigkeit, Faulheit, … vier Karten für jede_n. Wenn sie passen: gut. Wenn nicht: Jemand finden, der auch tauschen möchte. Und so lernen sich die neuen Delegierten kennen. Und mit den Ideen, wie wir es mit den jeweiligen Werten halten, stellen sich die Delegierten vor.
Und dann kommt die Begrüßung und die Vorstellung eines Aufnahmeantrages der Fridays for Future, der in der Herbstmitgliederversammlung abgestimmt werden wird und der letzte Tagesordnungspunkt: Aussprache über die Fragen, wie es der Jugendarbeit aktuell geht, wie sie mit Corona umgegangen ist und unter welchen Mängeln sie leidet.
Diese Ergebnisse werden aufgearbeitet und werden ebenfalls in der Herbst-Mitgliederversammlung dazu dienen, in verschiedenen Arbeitsgruppen die Themen zu diskutieren, die aufgetaucht sind: Jugendleiter_innenmangel, Öffentlichkeitsarbeit etc.
Und ruckzuck sind drei Stunden um, es wird Zeit, sich bei der evangelischen Gemeinde Orschel-Hagen zu bedanken, die die Mitgliederversammlung eingeladen hat und der ein lauschiger Abend unter einem großen Baum, trotz gelegentlichem leichtem Nieselregen, im Trockenen, zu verdanken ist.
Der Landesjugendplan, d.h. die Förderung der Jugendarbeit durch das Land Baden-Württemberg, hat dieses Jahr eine neue Verwaltungsvorschrift erhalten. Die Grundstruktur bleibt die gleiche, aber einige Maßnahmen wurden neu benannt und natürlich gibt es hier und da Neues.
Auf jeden Fall sind die Formulare neu.
Auf Basis einer Fortbildung des Landesjugendrings und wurden die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
Die FAQ Liste zur Verwaltungsvorschrift des Sozialministeriums (VwV KJA und JSA) wird laufend aktualisiert – hier findet ihr viele Antworten auf eure Fragen: https://jugendarbeitsnetz.de/landesjugendplan
Einladung zur SMV-Konferenz, zum Bar-Camp und zur Vollversammlung der Reutlinger SMV
Liebe Kolleg_innen in den SMVen und Schulen,
Anton Schneider, Vorsitzende der Reutlinger SMV und Lutz Adam, Stadtjugendring, laden Euch zu einer ganztägigen Veranstaltung der Reutlinger SMV am Dienstag, 23.11.2021 ins Haus der Jugend ein. Dazu gibt es einen Vorschlag für den Ablauf.
Wir freuen uns, wenn ihr Euch den Termin vormerkt und überlegt, ob ihr Themenvorschläge für die Tagesordnung habt oder wenn ihr Ideen für den Ablauf einbringen wollt.
Um 15:00 soll der offizielle Teil des Bar-Camps abgeschlossen sein. Auf 15:00 wollen wir Verbindungslehrer_innen und Schulsozialarbeiter_innen einladen, die sich für die Zusammenarbeit zwischen SMVen, Jugendgemeinderat und Jugendarbeit interessieren.
Wir laden alle SMVen Reutlinger Schulen ein. Unsere Schätzung war, dass wir pro Schule vier SMV-Vertretungen einladen, voraussichtlich nicht alle kommen und wir dann max. 36 Personen haben. Ich gehe davon aus, dass wir einen Corona-Schnelltest anbieten müssen / werden.
Viele Grüße
Anton & Lutz
Anton Schneider, Schulsprecher IKG, @ant.schneider und Giovanni Amoretti Lutz Adam, Stadtjugendring RT e.V., @hausderjugend_rt Lutz.adam@sjr-rt.de Threema UH6XTX4D
[Im Hinblick auf die Einhaltung der Obergrenze von 36 Personen lt. Corona-Jugendarbeitsverodnung werden wir Anmeldungen benötigen]
Nachtrag zu Corona: wir werden die SMV-Konferenz mit 36 Personen machen dürfen, das gibt die Corona-Jugendarbeitsverordnung her. Aber das Netzwerkgespräch werden wir nach der allgemeinen Corona-Verordnung machen müssen und das wird nur mit 2G gehen. Insofern kann ich mir vorstellen, dass wir es sinnvoll als Vorbereitungsgespräch für 2022 ansehen und dort eine größere Netzwerkrunde durchführen.
Programmentwurf und Diskussionsvorschlag
„SMV-Konferenz, Bar-Camp und Vollversammlung der Reutlinger SMV“
8:30
Ankommen, einchecken und Frühstück
Lutz / Christine / Clara ab 8:15: Kaffee, Tee, Hefezopf (Helga), Brötchen (Helga), etc., Butter, Marmelade (Lutz).
Jugendtreff
9:00
Begrüßung und Tagesabriss Hinweis auf Wahl des Vorstandes und Frage nach evtl. Kandidat_innen
Lutz/Clara und Anton/Giovanni
Jugendtreff
9:05
Vorstellung der SMVen, Name, Schule, was läuft gut, was läuft schlecht, was soll heute passieren und/oder nicht passieren.
Lutz: Dokumentieren Namensschilder
Jugendtreff
9:30
Themensammlung für das Bar-Camp:
„Welche Themen stehen für kurze /lange Gespräche an?“ [ist es notwendig, dass wie TN_innen zu zweit – viert tuscheln, was sie wichtig finden?]
Alle Nennungen werden aufgeschrieben und angepinnt. Dann versuchen wir zu klären, wie lang bzw. wie viele parallele Gruppen wir machen wollen.
Grundidee ist es, große Themen in z.B. 55min Gruppen sprechen zu lassen (z.B. „Schule ohne Rassismus“) und kleine Themen im 20 min Bar-Camp Modus laufen zu lassen. Bar-Camps enden meistens ohne festes Ergebnis sondern mit der Entscheidung, ob an etwas weitergearbeitet werden soll und wenn ja wer und wann – oder nicht. Es ist also nicht für Projektplanungen gedacht, sondern um Bedarfe und Ideen anzusprechen und abzuklopfen. Die AGs können versuchen, zu Absprachen zu kommen
Moderationswände, Karten, Stifte
Jugendtreff
10:00
AG 1 „Technische Kooperation – welche Instrumente benötigen wir, um uns auszutauschen und um zusammen zu arbeiten“
Bar-Camp
Frage Lutz / Anton: „Gibt es einen Bedarf für eine schulübergreifende Jugendzeitung?“
Frage Lutz: „Weitere Entwicklung der SMV-Zusammenarbeit: Ein Wochenende?“
10:40
Bar-Camp „KuRT-Festival und fehlende Mitarbeiter_innen: Das Festival steht auf der Kippe“ Moderation: Ida Wied / KuRT
11:00
AG 2
Bar Camp
Möglichkeiten der Finanzierung von Menschenrechtsprojekten, Projekten der Diskriminierungskritik und Antirassismus mit Fördermitteln der Partnerschaft für Demokratie“ Moderation: Clara Riecke / Stadtjugendring – Partnerschaft für Demokratie
Thema 4
Ab hier: Lutz muss kochen oder findet jemand anderes
Nicht Jugendtreff
11:20
Bar Camp
Thema 5
Nicht Jugendtreff
11:40
Bar-Camp
Thema 6
Nicht Jugendtreff
12:00
Mittagessen: Pasta – Soße A, B
Jugendtreff
13:00
Wahl des Vorstandes 1. Vorsitzende_r, zwei Stellvertreter_innen, zwei Beisitzer_innen
AG 3 Einbeziehung von Schülerinnen in die Gestaltung von AG-Angeboten (egal ob Ganztagsschule oder Gymnasium)? Bisher: Bedarfsmeldung nur von Schulen oder Angebote nur von Jugendarbeit. Anstelle dessen: Was für Angebote wünschen sich Schüler*innen? Ziel des Gesprächs: Wie können die Interessen von Mitschüler*innen abgefragt und weiterverarbeitet werden, damit konkrete Anfragen an potenzielle außerschulische Partner*innen gestellt werden können. Moderation: Aram Jaich, Stadt RT
Bar-Camp
Thema 8
13:40
Bar-Camp
Thema 9
14:00
AG 4: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Anfrage an FLG / ehemalige AG SoR, über die bisherige Praxis zu berichten. Ergebnisvorschlag: Alle SoR-Schulen in Reutlingen anfragen (auffordern) einen (neuen) Kontakt zu benennen. Moderation: Clara Riecke / SJR geplant
Bar-Camp
Thema 10
14:20
Bar-Camp
Thema 11
14:40
Bar-Camp
Thema 12
15.00
Kaffee-Pause, Ende für die, die kaputt sind Übergang in die Netzwerkphase II Gespräche mit Externen, die noch nachträglich gekommen sind: Verbindungslehrer_innen, SoR, Schulsozialarbeiter_innen, …